Hypnose in Innsbruck
Warum ich diese Arbeit mache
Über mich
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Vom Werkzeugbau zur Arbeit mit dem Menschen
Mein Name ist Tom Lohmüller. Ich bin Ehemann und mein beruflicher Weg begann nicht in einem Seminarraum, sondern in der Industrie.
Nach meiner Ausbildung zum Feinwerkmechaniker und Werkzeugmacher absolvierte ich den Industriemeister Metall. Insgesamt arbeitete ich sieben Jahre in der Industrie, übernahm Verantwortung und leitete eigene Projekte.
Diese Zeit hat mich stark geprägt. Ich lernte, genau hinzusehen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und auch dann nach Lösungen zu suchen, wenn der Weg zunächst nicht offensichtlich ist.
Gleichzeitig spürte ich schon früh, dass es in meinem Leben noch um mehr gehen musste als um berufliches Funktionieren und äußeren Erfolg.
Eine Frage begleitete mich dabei immer wieder:
Was bewegt einen Menschen wirklich – und warum gelingt es uns manchmal nicht, das umzusetzen, was wir uns eigentlich wünschen?
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Meine eigene Geschichte wurde zum Wendepunkt
Eine Phase mit starker innerer Unruhe und Panikattacken brachte mich dazu, mich intensiv mit meinem eigenen Erleben auseinanderzusetzen.
Nach außen funktionierte vieles. Innerlich konnte ich mir zunächst jedoch nicht erklären, woher diese Reaktionen kamen. Ich merkte, dass Verstand und Willenskraft allein nicht immer ausreichen, um alles zu verstehen, was in einem Menschen geschieht.
Diese Erfahrung wurde für mich zum Wendepunkt.
Ich begann, zahlreiche Bücher über Psychologie, Hypnose und unbewusste Prozesse zu lesen. Ich besuchte Seminare bei bekannten Coaches und Therapeuten aus unterschiedlichen Ländern und absolvierte mehrere Ausbildungen im Bereich Hypnose.
Dabei beschäftigte ich mich zunehmend mit der Frage, wie Gedanken, Emotionen, innere Überzeugungen und körperliche Reaktionen zusammenwirken.
Meine damaligen Panikattacken sind ein Teil meiner persönlichen Geschichte. Sie sind kein Heilversprechen und bedeuten nicht, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg auf dieselbe Weise gehen kann. Für mich persönlich waren sie jedoch der Anstoß, nicht länger nur an der Oberfläche zu suchen.
Durch die Arbeit an meinen eigenen Überzeugungen, meinem inneren Wert und meinem Glauben entwickelte sich Schritt für Schritt eine neue Richtung für mein Leben.
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Die wichtigsten Antworten tragen wir oft bereits in uns
Ich bin überzeugt, dass viele der großen Antworten des Lebens nicht von außen vorgegeben werden können.
Andere Menschen können uns neue Perspektiven zeigen, Fragen stellen und einen Raum für Erfahrung schaffen. Doch die Antwort darauf, was für das eigene Leben wirklich stimmig ist, kann letztlich nur im Menschen selbst entstehen.
Im Laufe unseres Lebens kann der Zugang zu dieser inneren Klarheit leiser werden. Erfahrungen, Erwartungen und gewohnte Denkweisen überlagern manchmal das, was wir eigentlich längst wahrnehmen.
Genau deshalb fasziniert mich die Arbeit mit Hypnose.
Hypnose schafft einen besonderen Raum der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung. In meine Arbeit fließen dabei auch körperorientierte Elemente ein. Denn innere Vorgänge zeigen sich nicht nur in Gedanken, sondern häufig ebenso in der Atmung, der Körperspannung, der Haltung und der persönlichen Wahrnehmung.
Dabei geht es für mich nicht darum, Menschen fertige Antworten einzureden oder ihnen vorzuschreiben, wie sie leben sollen.
Es geht darum, aufmerksam hinzuhören, neue Erfahrungen zu ermöglichen und dem Menschen Raum für seine eigenen Wahrnehmungen und Erkenntnisse zu geben.
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Zwischen Industrie und Sozialer Arbeit
Um meinen Blick auf den Menschen fachlich zu erweitern, entschied ich mich für einen zweiten Bildungsweg und studierte Soziale Arbeit am MCI in Innsbruck.
Während meines Studiums und meiner beruflichen Tätigkeiten begegnete ich Menschen aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten: von Menschen in existenziell schwierigen Situationen bis hin zu Unternehmern, Führungskräften und Verantwortlichen aus der Industrie.
Durch mein Interesse an Menschen und am Netzwerken erhielt ich Einblicke in verschiedenste persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Realitäten.
Diese Begegnungen haben mir gezeigt, wie unterschiedlich die äußeren Herausforderungen eines Menschen sein können.
Der eine fragt sich, ob er seine Firma vergrößern oder verkaufen soll. Ein anderer weiß nicht, wie er im kommenden Monat seine Miete bezahlen kann.
So verschieden diese Situationen auch sind: Jeder Mensch besitzt eine eigene Geschichte, eigene Werte und einen eigenen Blick auf sein Leben.
Diese Erfahrung prägt meine Haltung bis heute. Ich möchte Menschen nicht vorschnell bewerten oder auf einzelne Entscheidungen, Lebensphasen oder Schwierigkeiten reduzieren.
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Erfahrung aus mehr als 1.000 Begegnungen
Inzwischen durfte ich mit mehr als 1.000 Klientinnen und Klienten im Rahmen meiner Hypnoseangebote arbeiten.
Dabei habe ich Menschen mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten, Lebensentwürfen und Hintergründen kennengelernt. Keine Geschichte gleicht der anderen – und genau deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Schema.
Mir sind eine klare, direkte und gleichzeitig respektvolle Begegnung besonders wichtig. Ich nehme mein Gegenüber ernst, ohne ihm fertige Lösungen oder eine bestimmte Weltanschauung aufzudrängen.
Meine Erfahrung hat meinen Blick dafür geschärft, wie eng Gedanken, Emotionen und körperliches Erleben miteinander verbunden sein können. Deshalb spielen neben der Hypnose auch Körperwahrnehmung, Atmung und das bewusste Wahrnehmen innerer Reaktionen eine wichtige Rolle in meiner Arbeit.
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Fachliche Entwicklung und Verantwortung
Meine fachliche Entwicklung ist für mich nicht abgeschlossen.
Derzeit absolviere ich das psychotherapeutische Propädeutikum und erweitere dadurch mein Wissen über menschliches Erleben, professionelle Beziehungsgestaltung und verantwortungsvolles Handeln.
Dabei ist mir eine klare und ehrliche Darstellung wichtig: Ich bin derzeit nicht als Psychotherapeut tätig. Das Propädeutikum ist ein weiterer Schritt auf meinem fachlichen Weg.
Ich möchte mich kontinuierlich weiterentwickeln, meine Arbeitsweise reflektieren und gleichzeitig authentisch bleiben. Denn Qualifikation zeigt sich für mich nicht nur in Zertifikaten, sondern ebenso darin, die eigenen Grenzen zu kennen und verantwortungsvoll mit Menschen umzugehen.
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Mein Glaube und meine Haltung
Mein Glaube ist für mich persönlich eine wichtige Quelle von Orientierung, Hoffnung und Verantwortung.
Ich glaube, dass jeder Mensch einen unverlierbaren Wert besitzt. Diese Haltung prägt die Art, wie ich Menschen begegne: respektvoll, klar und ohne vorschnelle Verurteilung.
Du musst meinen Glauben nicht teilen, um dich bei mir willkommen zu fühlen. Meine Angebote stehen Menschen unabhängig von ihrer Religion, Weltanschauung oder bisherigen Lebensgeschichte offen.
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Was du bei mir erwarten kannst
Wenn du zu mir kommst, begegnest du keinem Menschen, der sein gesamtes Leben ausschließlich aus Lehrbüchern kennt.
Du begegnest jemandem, der selbst erlebt hat, wie es sich anfühlt, äußerlich zu funktionieren und innerlich nach Antworten zu suchen.
Jemandem, der sieben Jahre in der Industrie gearbeitet, Verantwortung übernommen und Projekte geleitet hat.
Jemandem, der Soziale Arbeit studiert, mehrere Hypnoseausbildungen absolviert und inzwischen mit mehr als 1.000 Menschen gearbeitet hat.
Und jemandem, der bis heute neugierig darauf geblieben ist, was Menschen bewegt und welche Möglichkeiten entstehen können, wenn wir beginnen, ehrlicher und aufmerksamer wahrzunehmen.
Für mich bedeutet Entwicklung nicht, ein anderer Mensch werden zu müssen. Sie beginnt dort, wo wir uns selbst wieder wirklich begegnen.

